Über gewisse Männer und offene Bücher

Gewisse Herren der Schöpfung (und ja, es gibt Gott sei Dank ganz andere Beispiele) haben noch nicht herausgefunden, dass man in offenen Büchern lesen kann. Insbesondere wenn die Schriftgrösse des Textes schätzungsweise 24 Punkt beträgt, er auch noch fettgedruckt und rot ist und uns ins Gesicht schreit: Ich will dich ins Bett kriegen! Bitte. BITTE! (Die Explicit-Version kann man persönlich bei mir anfragen, aber es hat auch Kinder im Web, die man nicht verderben will, nicht wahr?). Faszinierend an diesen Büchern, äh Männern, ist ja, dass sie es auf unglaublich ausgeklügelte Weise schaffen, einen aus dem Lager der Vergangenheit wieder auszugraben. Einige haben wahrscheinlich ein schlaues Büchlein, in dem sämtliche Koordinaten der Frauen enthalten sind, womit man sie ganz leicht und jederzeit wieder aufspüren kann und wenn man eine Suchanzeige dafür aufgeben muss. Andere benutzen Google oder Klassenfreunde. Welchen Weg sie auch immer einschlagen, das Resultat ist jedesmal unbezahlbar witzig und ähnelt sich im Inhalt. Grundsätzlich geht es meist darum, dass sie wirklich unglaublich fest an uns denken mussten (eigenartig, und das nach so langer Zeit?) und gerne wissen möchten, was wir denn heute so machen würden und wie es uns ginge (seltsam, das hat uns doch früher auch nicht interessiert). Den Todesstoss der Unterhaltung gibt Frau dann just in dem Moment, wo sie entweder zu viel über sich selbst schreibt, oder ganz erfreut erwähnt, dass sie einen Freund habe.

Was lernen wir daraus? Nun ja, wir Frauen kochen gerne und essen frisch, gewisse Männer wärmen lieber die alte Suppe wieder auf. Bloss dass die offenen Männer-Bücher das ein wenig ehrlicher tun könnten, die Antwort wäre wahrscheinlich die selbe. 😉

3 Kommentare zu “Über gewisse Männer und offene Bücher

  1. Nee Du, bei manchen Männern aus der Vergangenheit kann man nur den Kopf schütteln. Oder um Joey aus „friends“ zu zitieren:

    „Over the line?! You-you’re-you’re so far past the line, that you-you can’t even see the line! The line is a dot to you!“

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