Nach der Fusion ist vor der Fusion

Ja, sie taten es wieder. Das dynamische Trio wagte sich auch dieses Jahr hinaus ins Niemandsland, um die Ketten des Alltags abzulegen. Positiv war so einiges, insbesondere aber, dass die drei Musketiere Verstärkung durch Oski bekamen, dem guten, alten Volvo. Gut, das eine Musketier musste den Oski jeweils 12 Stunden durch Urwälder und Einöde treiben (220 km/h, anyone?) , von dessen Luxus profitierten schlussendlich aber alle. So verwandelten sich die Drei in blumiger und lauter Umgebung langsam aber sicher in lustige Partytierchen (manche trugen sogar Flügel), die auf ihren zahlreichen Streifzügen durch das Gelände ganz viel lustige Menschen trafen und ganz viel lustige Musik auf die Ohren bekamen. An dieser Stelle eine kleine Durchsage an alle DJs da draussen: Nein, es macht uns keinen Spass, wenn ihr den Bass rausdreht und dann völlig unerwartet, wenn man die Hoffnung schon beinahe aufgegeben hat, zwischen zwei Schlägen wieder reinhaut. Das Publikum musikalisch so auszuhungern, dass es bei den kleinsten Tönchen ekstatisch reagiert, ist zwar grundsätzlich eine gute Idee, aber in der Praxis nicht umsetzbar! Wie auch immer, hier die restlichen gesammelten Erkenntnisse dieses turbulenten Wochenendes, denn leider leider ist die Zeit wieder einmal zu knapp, um alles in einen schönen Aufsatz zu packen 😉 :

Nervte und/oder amüsierte:

Unsere Nachbarn: Grün hinter den Ohren, zugeknallt mit Kisag-Stoff, verliessen sie nicht einmal (okay, ein einziges Mal) ihre Pavillonburg. Die netten Gesellen, die von ihren Papas Autos mit der Aufschrift „Abi 2008“ kriegten, entschieden sich nach einer Weile, statt ihre blöden Bemerkungen einfach nur zu SAGEN, diese zu SCHREIEN. Und nein, Judenwitze sind auch dort nicht lustig, das kann man mit keinem Zustand entschuldigen. Was mich persönlich wunderte war die Tatsache, warum sie nebst ihrem ganzen Müll nicht auch gleich wahlweise ihre Autos und kaputten Freunde auf dem Platz zurückliessen.

Die Busch-Pinkler: Dass die Klos wirklich in der Nähe waren, lassen wir hier mal unter den Tisch fallen. Anscheinend folgen gewisse Männer fast zwanghaft ihrem natürlichen Drang, ihr Geschäft ins Grün zu erledigen. Mal abgesehen von der entstandenen Geruchsbelästigung, von der man dann aber dank genügender Entfernung nicht viel mitbekam, sind gewisse Frauen nun um einige wichtige Erkenntnisse reicher: Sie wissen nun, mit welcher Technik nach abgeschlossenem Entsorgungsvorgang der beste Freund behandelt wird, um ihn dann (viel zu langsam!) wieder einpacken zu können. Naja, da blieben keine Wünsche mehr offen, das muss man hier ganz klar sagen.

Warentausch auf dem Zeltplatz: Statt blaue Stühle plötzlich schwarze zu besitzen, das ist doch mal was! Insbesondere dann, wenn die neuen Exemplare so viel teuer sind. Danke, Abi 2008 – retarded! 😉

RGKs (Rapsglanzkäfer): Sie gehen nicht nur auf gelb. Nein. Sie gehen auf weiss, hellgrün und orange. Sie stürzen sich Kamikazehaft in deinen Milchkaffee und wollen sich in deinen Augen oder deinem Mund schlafenlegen. Sie stellen sich tot, wenn man sie antippt und fliegen erst davon, wenn irgendwo was Attraktiveres (Gelberes, Grüneres) auftaucht. Nun ja, so hatte man wenigstens immer seinen Schwarm um sich.

Ri-Ra-Regenbogen: Was kann man hier schon sagen. Wie bestellt erstreckte sich ein 180° (gäll Päde)-Prachtstück von Regenbogen über den Fusionhimmel, was für ein Geschenk!

Zeltschnüre: Nicht zum Drüberstolpern gedacht!

Kaffeekenner: Lieber Nordländer, der du uns so prächtig und unfreiwillig am Kaffeestand unterhalten hast; es macht nichts, wenn ein Latte einmal 0.5 l Milch enthält, man darf ihn dennoch Latte nennen. Du kannst von Glück reden, dass die armen, überarbeiteten Standmitarbeiter zu schwach waren, dir das Gebräu über den Kopf ergiessen zu lassen. Ich hoffe du weisst, dass weisse Pülverchen sich nicht so gut mit Kaffee vertragen und hattest die Wirkung geniessen können.

Andi und Sara (h?): Ihr wart die besten Nachbarn, die man sich wünschen konnte! 🙂

Aufgeschnappt:
„Ich bin am achtüngsten“ (und wir waren am lachendsten)
„Ich glaub, es zieht sich zu“ (das glaubten wir auch immer)
„Hier gibt es ja gar kein Fleisch?!“ (das gabs an der Fusion noch nie und wirds auch nieeee geben)
„Newton!!“ (er schrie eigentlich „Fusion“, aber es war wirklich undeutlich)

Oft gesagt:

„Das war doch in den 80ern voll krebserregend!“
„Ich hab Hunger“
„Ich konnte nicht schlafen“
und folglich: „Ich bin müde“
„Schlafen war doch in den 80ern mal krebserregend?“
„Hastu ma ne Kippe?“
„Rauchen war doch in den 80ern noch nicht krebserregend?“
„Schau mal, ein Laser!“ (immer nur von Weitem)
„Ist das Feuerwerk extra?“
„War nicht Feuerwerk in den 80ern krebserregend?“
„So guuuet!“
„Huere geil!“
„Ich geh ne Pizza holen“
„Pizza war doch in den 80ern krebserregend?“
„gibts in diesem Lied auch ne Melodie?“
„Standing in liiines! (gesungen) “
„Banana Balls = penis testicles“

Ri- Ra- Regenbogen

Ri- Ra- Regenbogen

Ein Kommentar zu “Nach der Fusion ist vor der Fusion

  1. Jeeeh! Ganz herzlichen Dank liebes mariechen für deine wunderbare Zusammenfassung des erlebten. Es war wieder mal eine grandiose Zeit mit euch und ich freu mich schon aufs nächste Jahr 🙂

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