Wohnst du schon? Oder stehst du noch irgendwo an?

Anstehen – jetzt auch um die Ecke

Es ist schon deprimierend, solche Szenen anzutreffen. In Zürich hat man dieser Tage offenbar wirklich bessere Aussichten auf einen Lottgewinn als auf eine preisgünstige Familienwohnung (nein, es ist kein Nachwuchs unterwegs bei mir, um gleich allfällige Gerüchte im Keim zu ersticken 😉 ). Die neuste und wahnsinnig freundliche Empfehlung der Stadt Zürich, dass man sich doch einfach etwas auf dem Land suchen solle, hilft auch nicht weiter. Müsste man doch nach Hinterwald umziehen um wirklich Miete zu sparen, und diese Differenz gibt man dann schön für Benzinkosten aus. Mal ganz abgesehen von den familiären Mühen, die da noch auf einen zukämen.

Es ist wirklich kein Gerücht mehr, dass unser schönes Städtchen mehr und mehr nur noch für gut Betuchte erschwinglich wird. Und die ziehen dann einzeln in wunderschön renovierte, dreitausendfränkige Vierzimmerwohnungen mit Dachterrasse, eingebauter Waschmaschine und Cheminée. Na dann gute Nacht.

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