Die Menschen – zum heulen unterschiedlich

(Folgende Aussagen beziehen sich nicht auf allfällige Mitarbeiterinnen)

Es gibt einen normalen Redefluss, während dessen in kürzeren und relativ regelmässigen Abständen Sauerstoff aufgenommen wird. Es gibt allerding die etwas anderen Exemplare von Erdlingen, die entweder eine Riesenlunge besitzen, oder die schon aufgenomme Luft einiges besser verwerten können als Otto-Normal-Atmer. Unser Testexemplar in diesem Falle schafft es, ungefähr eine Viertelstunde lang sämtliche heraussprudelnden Worte aneinander zu reihen, ohne allfällige Denk- und Satzzeichenpausen zu beachten, Fussnoten und Klammertext einzubauen und immer noch die richtigen Intonationsregeln zu befolgen.

Eine zu ausgeprägte Empathie von unfreiwilligen Zuhörern gegenüber dieser oftmals weiblichen Quasselstrippe kann dazu führen, dass diese anfangen, den Sauerstoff für stellvertretend für sie aufnehmen zu wollen und somit hochgradig aus dem eigenem Rhythmus fallen und nicht selten unter schlimmen Asthmaanfällen zu leiden beginnen.

Das Verfassen von solchen Texten ist beispielsweise ein Folgeschaden von zuwenig Sauerstoff, zuviel (Saure-Gurken-)Zeit, und massenweise Vorfreude auf Bier, Musik und Spiegelzelt.

In diesem Sinne: Ein genussvolles und wunderbar sonniges Wochenende.

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Blog in neuem Kleid

Manchmal braucht es Tapetenwechsel. Ich hoffe inbrünstig, dass nun niemand einen Kulturschock erleidet und die geneigte Leserschaft noch immer vorbeischaut.

Alles neu und voller Lust – macht der..nun ja.. August. 😉

Von männlichen Schaumschlägern und dem kleinen Unterschied

Frau trifft auf Mann, sie ist fasziniert von ihm, er auch von ihr. Irgendwann einmal kommt zwangsläufig die klassische Einladung zum Abendessen in des Mannes Haus. Vielleicht wird diese auch etwas ausgedehnter, was oftmals mit einschliesst, dass die Frau auch in den Genuss der Nasszelle des Gastgebers kommt, möchte man doch einen gepflegten Eindruck hinterlassen. Im besten Falle, so ergings mir zumindest in den letzten Jahren, trifft man auf eine ausreichende Auswahl von zwar herb-männlichen aber durchaus brauchbaren Duschmitteln und Shampoos. Im allerschlechtesten aller Fälle stellt man sich auf die Zehenspitzen, um das Territorium mit nur möglichst wenig Eigenhaut zu berühren, greift zur erlösenden Duschgelflasche, die leider bei näherer Betrachtung nicht bloss fast leer ist, sondern auch eine Shampooflasche, die schon seit längerem auf die eigentlich notwendige Ersetzung wartet. Was zu tun ist, wissen ja die meisten: Wasser rein, einmal gut schütteln, und raus das Zeug! Wenn einem bloss nicht die Schamröte ins Gesicht steigen würde, ob der bevorstehenden Erklärung, dass da mal eine Einkaufstour nötig wäre, und dem Gefühl, ganz und gar nicht sauber zu werden. Kommt doch nicht darauf an, könnte man sagen, ist doch alles bloss Seife und reinigt. Liebe Herren, und damit meine ich nun die, die den Unterschied zwischen Shampoo und Duschgel nicht kennen, die zwei Produkte wurden tatsächlich dazu entwickelt, auf die unterschiedlichen Regionen wie Haar und Körper zu wirken und nicht einfach als Schikane, um das so oder so schon überreizte Gehirn noch zum totalen Absturz zu bringen. Man geht doch nur zu gerne alle Einzelteile für sein Auto einkaufen, oder für den heimischen Computer, oder steht sich stundenlang im Plattenladen die Beine in den Bauch. Dann sollte es doch im Bereiche des Möglichen liegen, im Einkaufszentrum einfach zu dem Shampoo auch noch die kleine Schwester, das Duschgel zu gesellen. Das hat Vorteile auf der ganzen Linie, glänzendes Haar, babyweiche Haut und Damen des Herzens, die sich pudelwohl fühlen in euren Gemächern der Sauberkeit. Wenn der Unterschied wirklich nicht vorhanden wäre, dann hätte man gerade so gut bei der guten, alten Kernseife und dem grossen Spritzer Kölnisch Wasser bleiben können.

Vielleicht klingt da teilweise noch die alte Schule nach, wonach es unmännlich sein soll, sich zu pflegen. Wo rauhe Stellen als DAS Accessoire des arbeitenden Mannes galt. Man vergisst allerdings, dass wir schon einen enormen Schritt getan haben, seit der Zeit der Perücken und des Puders, warum also nicht gleich den Weg zu Ende gehen?

Fazit: Eure Epidermis wird euch dankbar sein.

Tagi-Magi, wo bist du hin?

Hat ein Schurke es einfach aus dem Briefkasten entwendet, und somit einer unschuldigen Einwohnerin Zürichs den Samstagsbrunch verdorben? Hat es Sommerpause, oder hat gar ein Fehler in der Druckerei das Ausspucken der Seiten verhindert?  Fragen über Fragen, die wohl so schnell nicht beantwortet werden. Wenigstens wurde es von der Seele geredet.

Ein schönes Wochende! 😉

Mit Pauken, Vorschlaghammer und Trompeten

Da sich mein Arbeitsort offensichtlich in einem äusserst florierenden Quartier der schönsten Stadt der Schweiz befindet, wurde jüngst neben unserem geliebten Raucherplatz ein Baugerüst im grossen Stil aufgezogen, um weitere Büros für junge Kreativköpfe herzurichten. Wo ein Baugerüst steht, dürfen natürlich auch die dazugehörigen Bauarbeiter nicht fehlen. Nichts gegen diesen Beruf, es ist wohl allen bewusst, dass hier harte Arbeit verrichtet wird, bei fast jedem Gammelwetter, welches die Natur so aufzubieten hat. So weit, so gut. Trotzdem drängt sich immer wieder die Frage auf, ob im jeweiligen Jobprofil nebst der erforderlichen körperlichen Fitness auch ein gewisses Verhalten gegenüber des weiblichen Geschlechts verlangt wird. Der Kreativität der Ausrufe und Pfeifmelodien sind nämlich keine Grenzen gesetzt. Vielleicht wird den Bau-Neulingen aber auch in der Einführung erstmal beigebracht, wie man richtig grunzt, Affengeräusche generiert und mit den Stimmlagen spielt. Das Prachtexemplar, das sich schon seit Beginn der Arbeiten in unserer Nachbarschaft um die Weiblichkeit bemüht, hat beispielsweise die Eigenschaft, seine Begrüssung jedesmal in einer katzenartig miauenden Stimme zum Besten zu geben. Nach ein paar Tagen erfolgreichen Ignorierens hat jeder mal genug und versucht, geistreich zu parieren. Der Erfolg solcher Aktionen ist allerdings äusserst zweifelhaft:

(Weibliches Zielobjekt betritt den Raucherplatz)

Bauarbeiter: „HOI!“ (hohe Katzenstimme)

Weibliches Zielobjekt: „…“ (zündet genervt die Kippe an und dreht sich weg)

Bauarbeiter: „HOOOI“ (immer noch hohe Katzenstimme)

Weibliches Zielobjekt: „Geht’s auch normal?!“

Bauarbeiter: „Das ist normal“ (immer noch hohe Katzenstimme)

Weibliches Zielobjekt: „Mein Beileid“ (dreht sich wieder weg)

Bauarbeiter: „Danke! Höhöhöhihihi“ (Immer noch hohe Katzenstimme, kombiniert mit Grunzgeräuschen)

Weibliches Zielobjekt: „…“ (löscht genervt die Kippe und wirft all ihre Hoffnungen auf Vernunft über Bord)

(Weibliches Zielobjekt verlässt den Raucherplatz)

Fazit: Ignorieren geht noch immer über studieren.

Einfach so, für mich..

Du bist nun in den Bergen, wo Du immer so gerne warst. Dort, wo der Wind so schön kühl weht und man Heidelbeeren findet. Wo die Wege romantisch sind und die Aussicht ursprünglich und unvergleichlich, dort, wo Du mir immer erzähltest, dass es Feen gibt (und ich habs Dir natürlich immer geglaubt, so klein wie ich war). In den Bächen und Bergseen, in den Wolken und Sonnenstrahlen. Ich weiss nicht, wo Du genau bist. Aber ich wünsche Dir diesen Ort.

Gonna miss you.

(dieser Eintrag verlangt weder Kommentare, noch wird hier Mitleid geheischt, es musste einfach so auf „Papier“ )